MSD-Stipendium 2008 Pneumologie für Dr. med. Olaf Eickmeier |
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Dezember 2008 – Für sein Forschungsprojekt zur Untersuchung der Rolle von Resolvinen und Protektinen im Entzündungsprozess bei Patienten mit Asthma bronchiale erhielt Dr. med. Olaf Eickmeier das MSD-Stipendium 2008 im Fachbereich Pneumologie in Höhe von 10.000 Euro. |
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| Die chronische Entzündung bildet die pathologische Wurzel des Asthma bronchiale. Wie ausgeprägt sie ist, regulieren im entzündlichen Exsudat gebildete, langwirksame, lokale Mediatoren, die als Resolvine und Protektine bezeichnet werden. Sie stammen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren (n-3-PUFAs) ab, deren antientzündliche Wirkung seit langem bekannt ist. Protektin D1 und Resolvin E1 unterstützen darüber hinaus Makrophagen bei der Beseitigung von apoptotischen Neutrophilen. Aufgrund dieser vielfältigen antientzündlichen Effekte bilden sie einen interessanten neuen Ansatzpunkt u.a. für die Asthma-Therapie. |
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| Dr. Olaf Eickmeier, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, beschäftigt sich schon länger mit dem Thema Ernährung und Entzündung bei Asthma bronchiale und cystischer Fibrose. Ziel des Projektes von Dr. Eickmeier ist es nun, die Inhibition der neutrophilen Entzündungsreaktion durch Protektin D1 bei Asthmatikern zu untersuchen. Während seines Gastaufenthaltes bei Dr. Ralph Rühl, Laboratory of Nutritional Bioactivation and Bioanalysis, University of Debrecen, Ungarn, wird er die Methode der Tandemmassenspektroskopie erlernen, um Resolvine und Protektine extrahieren und identifizieren zu können. |
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| In Zusammenarbeit mit dem pharmakologischen Institut will Dr. Eickmeier nach seiner Rückkehr klären, ob die Spiegel der Protektine und Resolvine bei Patienten mit Asthma bronchiale erniedrigt sind, ob es eine Korrelation zwischen ihnen und der Entzündung gibt und ob die Spiegel und damit die Entzündungsaktivität durch Gabe des hochreinen n-3-PUFA Docosahexaensäure beeinflusst werden können. |
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| MSD vergibt jährlich Forschungsstipendien. Sie sollen jungen promovierten Humanmedizinern/-innen ermöglichen, bei einem mehrwöchigen Aufenthalt an einer Institution im In- oder Ausland neue wissenschaftliche Verfahrensweisen zu erlernen, um sie dann an ihrem Heimatinstitut bzw. an ihrer Heimatklinik zu implementieren. Die Auswahl des Stipendiaten trifft jeweils eine unabhängige Jury aus hochrangigen Wissenschaftlern. Informationen zum Bewerbungsmodus finden Interessenten im Internet unter www.msd.de/forschung/stip/stip_8300.html. |
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