Medikamente werden meist aus skrupelloser Profitgier gefälscht. Denn mit Medikamentenfälschungen lassen sich leicht große Gewinne erzielen, da sie meist keinen „wertvollen“ Wirkstoff enthalten und keinerlei Forschungs- und Entwicklungsaufwand anfällt.
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Die Folgen der Einnahme gefälschter Medikamente sind ebenso vielfältig wie unberechenbar. Sie reichen von völliger Wirkungslosigkeit bis zur Gefährdung der Gesundheit des Patienten. Die Resistenzbildung gegenüber Krankheitserregern (Antibiotika) ist nur ein Beispiel. Selbst geringe Verunreinigungen der Medikamente können erhebliche Schäden anrichten.
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Das Bundeskriminalamt (BKA) vermutet, dass Arzneimittelfälschungen an Bedeutung zunehmen. Um die Situation in Deutschland zu analysieren, hat sich das BKA in einer Studie (
Arzneimittelkriminalität – ein Wachstumsmarkt) mit dem Thema beschäftigt. Die Ergebnisse zeigen, dass es derzeit kaum möglich ist, zuverlässige Aussagen zu machen, in welchem Maß gefälschte Medikamente auf den Markt kommen.
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"Arzneimittel im Sonderangebot" - Versprechungen wie diese verleiten viele Patienten, Medikamente per Mausklick zu bestellen. Doch neben seriösen Apotheken bieten auch skrupellose Geschäftemacher ihre Ware im Internet an. Die Gefahr ist groß, illegale oder falsch dosierte Präparate zu erhalten - mit unabsehbarem Schaden für die Gesundheit.
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Die EU und die USA haben ein gemeinsames Aktionsprogramm zur Bekämpfung der weltweiten Produktpiraterie gestartet.
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Man spricht von einer Medikamenten- oder Arzneimittelfälschung, wenn ein Produkt vorsätzlich und mit betrügerischer Absicht hinsichtlich seiner Herkunft oder Identität falsch oder falsch gekennzeichnet ist. Gefälscht werden sowohl Originalprodukte als auch Generika.
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