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Zusammenschluss von MSD und Essex Pharma in Deutschland: „Sorgfalt geht vor Schnelligkeit“ |
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Dezember 2009 – Nach der Fusion der Pharmaunternehmen Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, N.J., USA und Schering-Plough Corporation, Kenilworth, N.J., USA auf internationaler Ebene haben nun auch in Deutschland die Vorbereitungen für den Zusammenschluss der hiesigen Tochterunternehmen begonnen: der MSD Sharp & Dohme GmbH mit Sitz in Haar bei München und der Essex Pharma GmbH mit Sitz in München Neuperlach. Die rechtliche Zusammenlegung wird jedoch erst erfolgen, wenn alle Details sorgfältig geplant und beide Unternehmen für den Zusammenschluss vorbereitet sind. Bis dahin arbeiten MSD und Essex Pharma als zwei voneinander unabhängige Unternehmen in ihren bisherigen Strukturen weiter. |
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| Auf internationaler Ebene haben sich MSD und Schering-Plough Anfang November zum weltweit zweitgrößten Pharmaunternehmen zusammen-geschlossen. Auch in Deutschland wird nach dem geplanten Zusammenschluss von MSD und Essex Pharma ein führender Anbieter von Arzneimitteln entstehen. 2008 erwirtschafteten beide Unternehmen zusammen rund 1,2 Milliarden Euro. MSD beschäftigt in Deutschland rund 1.200 Mitarbeiter, davon 350 am zentralen Firmensitz in Haar bei München. Weitere 60 Mitarbeiter sind in der Europazentrale von MSD in Haar tätig. Essex Pharma beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter, davon 250 am Firmensitz in München-Neuperlach. In das gemeinsame Unternehmen bringt Essex Pharma zudem den Tierarzneimittelhersteller Intervet ein, der an fünf deutschen Standorten ebenfalls rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. |
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Planungen für Zusammenschluss in Deutschland angelaufen |
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| Fest steht bereits, dass das zusammengeschlossene Unternehmen in Deutschland als MSD firmieren wird. Geschäftsführer ist Hanspeter Quodt, bisher bereits Geschäftsführer von MSD Sharp & Dohme GmbH. Quodt ist mit Wirkung vom 4. November 2009 auch zum Geschäftsführer der Essex Pharma GmbH ernannt worden. |
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| „Zu allen weiteren Aspekten des Zusammenschlusses sind in Deutschland jetzt erst einmal umfassende Detailanalysen angelaufen“, so Hanspeter Quodt. „Dies wird noch eine Weile dauern.“ Weltweit erwartet die Unternehmensleitung aufgrund der Fusion ab dem Jahr 2011 Kosteneinsparungen von jährlich 3,5 Milliarden US-Dollar und einen Stellenabbau von etwa 15 Prozent. |
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| „Welchen Anteil Deutschland dazu leisten wird, steht jedoch noch nicht fest“, betont Hanspeter Quodt. „Hier werden die Entscheidungen über die Organisation des demnächst gemeinsamen Unternehmens und damit einhergehende Neustrukturierungen erst nach intensiver Prüfung aller Voraussetzungen und Optionen fallen. Und wenn es soweit ist, werden wir darüber zuerst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MSD und Essex Pharma informieren. Insgesamt gehen wir hier nach der Devise vor: Sorgfalt geht vor Schnelligkeit.“ |
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„MSD und Essex Pharma passen hervorragend zusammen“ |
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| Sicher ist sich Quodt aber in jedem Fall: „MSD und Essex Pharma passen hervorragend zusammen. Das haben die ersten Detailanalysen noch einmal bestätigt. Bei beiden Unternehmen steht das Wohl der Patienten an erster Stelle – deshalb sind beide Unternehmen stark auf Forschung und Innovation ausgerichtet und in Deutschland besonders in der klinischen Forschung aktiv.“ |
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| Die Produktportfolios der beiden Unternehmen sowie ihre Entwicklungspipelines ergänzen sich besonders gut. Zusammengenommen bieten sie ein breites Angebot an verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten, Impfstoffen und Produkten für die Tiergesundheit. Vielfach werden sie in denselben Indikationsgebieten eingesetzt: der Kardiologie, bei Infektionskrankheiten, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Impfstoffen und Frauengesundheit. Gemeinsam sollen nach dem Zusammenschluss auch weitere Bereiche wie z. B. Neurologie, Onkologie oder Dermatologie ausgebaut und neue Wirkstoffklassen wie Biologika erschlossen werden. |
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