MSD engagiert sich in armen und ärmsten Ländern der Welt mit zahlreichen Programmen, um die Lebenssituation der Menschen zu verändern.
„Als global agierendes Pharmaunternehmen und aktives Mitglied des Global Compact sehen wir eine unsere Hauptaufgaben darin, den Zugang zu Medizin, Impfstoffen und qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern“, sagt Hanspeter Quodt, Geschäftsführer MSD Deutschland.
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Das GARDASIL Access Program ist ein herausragendes Beispiel für die großen Anstrengungen von MSD, Menschen in Entwicklungsländern den Zugang zu Impfungen zu ermöglichen: Innerhalb von fünf Jahren erhalten Mädchen und junge Frauen in Ländern mit niedrigem Einkommen drei Millionen kostenlose Impfdosen durch Gesundheitsprojekte, die auch später weitergeführt werden. GARDASIL dient zum Schutz vor dem dort weitverbreiteten Gebärmutterhalskrebs.
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MSD startete 2006 in Zusammenarbeit mit der Regierung von Nicaragua das erste nationale Impfprogramm gegen Rotaviren in einem Land mit sehr niedrigem Einkommen. Der Impfstoff ROTATEQ dient zum Schutz vor lebensbedrohlichen Magen-Darm-Erkrankungen bei Kinder, die durch das Rotavirus hervorgerufen werden.
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ACHAP ist ein Public Private Partnership von MSD, der Bill & Melinda Gates Foundation sowie der Regierung von Botswana. Gegründet im Jahr 2000, als 35 Prozent der arbeitenden Bevölkerung von Botswana als HIV-infiziert galten, führt es sehr erfolgreich AIDS-Hilfsprogramme mit umfassenden Maßnahmen durch. Dadurch konnte die Sterblichkeitsrate durch AIDS halbiert werden. ACHAP ist zu einem weltweit beachteten Modellprojekt geworden, wie Entwicklungsländer erfolgreich die AIDS-Epidemie eindämmen können.
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Das MECTIZAN Donation Program (MDP) im Kampf gegen die Flussblindheit ist das am längsten laufende Medikamentenspenden-Programm und Public Private Partnership seiner Art in der Geschichte der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Es ist Vorbild für die Verbesserung des Zugangs zu Arzneimitteln, wie er durch die UN-Millenniumsziele angestrebt wird. 1987 gestartet umfasst das MDP längst auch Behandlung, Trainings und langfristige Kooperationen mit verschiedenen Partnern in den betroffenen Ländern. MSD wird MDP – seit 1998 ausgeweitet auf die Elephantiasis – so lange unterstützen, bis die Flussblindheit in den endemischen Regionen Afrikas und Lateinamerikas und im Jemen kein gesellschaftliches Gesundheitsproblem mehr darstellt.
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Die Measles Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Kindersterblichkeit durch Masern – gemäß den UN-Millenniumszielen – um 90 Prozent zu senken. MSD unterstützt die Organisation, die in über 60 Ländern schon 700 Millionen Menschen geimpft hat. Sie wird getragen von großen Gesundheits- und Entwicklungsorganisationen und engagiert sich für die Verbesserung von Routine-Impfungen, Impfkampagnen und die Masern-Überwachung, um Ausbruch und Verlauf der Epidemie schneller erkennen zu können. In vielen Ländern konnte die Rate von 90 Prozent bereits erreicht werden; dennoch bleibt die Herausforderung durch 22 Millionen nicht geimpfte Kinder immer noch enorm hoch.
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Das China-MSD HIV/AIDS Partnership (C-MAP) ist das erste breitangelegte Private Public Partnership in China und ein herausragendes Beispiel, wie MSD durch solche Partnerschaften die UN-Millenniumsziele zur Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit verwirklicht. C-MAP läuft seit 2005 und zielt darauf ab, Prävention, Behandlung und Versorgung bei HIV/AIDS so zu verbessern, dass die neuen Entwicklungen auch auf andere Regionen übertragbar sind. In der Modellregion, dem Bezirk Liangshan in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, wurden beachtliche Verbesserungen hinsichtlich Prävention sowie medizinischer Versorgung HIV-Infizierter und AIDS-Kranker erzielt. Aufklärung der Bevölkerung, Training des Personals, Unterstützung von AIDS-Kranken und HIV-Infizierten stehen heute ebenso auf der Tagesordnung wie die Modernisierung von Tests, Beobachtung und Auswertung.
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MSD unterstützt seit 2008 „Mothers2Mothers“ (m2m) bei seiner Arbeit: Die Organisation bildet HIV-infizierte Mütter aus, die in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen andere HIV-infizierte Mütter begleiten und macht sie zu Verbündeten gegen AIDS. Ziel dieses „Capacity Building“, der Aus- und Weiterbildung von Personal, ist es, die Übertragung des Virus von Müttern an ihre Kinder und Babys zu verhindern (PMTCT). Damit trägt m2m direkt zum UN-Millenniumsziel bei, die Gesundheit der Mütter und Kinder zu stärken. In sieben afrikanischen Staaten mit rund 500 Einrichtungen erreicht m2m dank 1.400 „Mentoren-Müttern“ über 1 Million Menschen.
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